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Tortenfraß
Tortenfraß, ein Phänomen,
nah verwand dem Sockenschwund.
Eben noch das Stück geseh’n,
stirbt es fort in fremdem Mund.
Welches Maul dies Stück verdrückte,
kann ich leider nicht berichten,
weil es mir noch niemals glückte,
den Verdacht auch zu verdichten.
Seifensichtung, Handtuchschnüffeln,
Klebespuren, Krümelreste,
konnt’ am Ende keinen rüffeln,
jeder strahlt in weißer Weste.
Trösten kann der Spuk von Socken:
Stets von Zwei’n nur einer schwindet.
Türmt aus Trommeln nass und trocken,
niemals man ihn wiederfindet.
War’s am Ende doch der Strumpf,
der so dreist mir Torte raubt.
Stopft er Stücke in den Rumpf
und flieht?
Hab’s Dir, Tochter, fast geglaubt.
4 Antworten auf “Tortenfraß”
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3.1.2007 bei 09:45
Ein aufwühlendes Thema appetitlich aufbereitet.
Sehr gelungen!
LG
Petros
PS: Solltest du irgendwann einmal die Sache mit den Strümpfen in den Griff bekommen, wäre ich dir für einen Hinweis dankbar.
3.1.2007 bei 23:20
Aufwühlend?
Lieber Petros,
was dachtest Du, dass ich nicht denke?
Gedanquill - neugierig geworden.
4.1.2007 bei 15:27
Aufwühlend, weil es (für mich) Kindheitserinnerungen (keine guten) birgt.
LG
Petros
4.1.2007 bei 21:47
Lieber Petros,
bezüglich der Strümpfe hat mich der Tip erreicht, zukünftig alle Socken nur noch von einem Modell und einer Farbe (nicht weiss) zu kaufen.
…und dann den Berg langsam abschmelzen lassen
Viele Grüße,
Gedanquill