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Wächter der Nachtburg
Die Gedanken sind so frei,
mussten mir verloren gehen.
Standen eben mir noch bei,
flohen ohne umzudrehen.
Draußen schluckt die tiefe Nacht
feuchtes Brennen meiner Augen.
Einsam halt ich meine Wacht,
muss dem Tag die Luft aussaugen.
Vater Schlaf mit seiner Decke
kann mein Burgtor nicht durchqueren.
Unbewacht ist keine Ecke
meiner Hallen finstren Leeren.
Hohlpelz meiner Jagd im Kreis,
wacker hältst Trophäenlast.
Krampfe dich, Etappenpreis,
bis der Nacht Gewand verblasst.
1 Antwort auf “Wächter der Nachtburg”
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2.12.2007 bei 23:42
Habe dieses Dings noch einmal stellenweise überarbeitet, so dass es mir nun viel besser gefällt.
Beste Grüße,
Gedanquill