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Der Liebe Stärke
Menschlein trotzt
den Lebensstürmen
in die es sich hat vorgewagt.
Sorgenwolken hoch sich türmen
kämpft es mutig unverzagt.
Des Gegners Hiebe
ihn dann schlauchen,
Kraft zur Liebe
wird zum Brauchen
des andern Menschlein, Ruhekissen
vom Rückhalt geben
ausgedorrt
selbstlos
es den Kämpfer stärkte,
weht nun selbst
im Sturme fort.
Kaum
dass der Kämpfer es bemerkte,
wurde es hinfort gerissen.
Hängt noch an der Liebe Band
nun flatternd in des Sturmes Weite
zum Zerreißen angespannt
reißt schon
an der schwachen Seite
Ein wahrer Freund, vielleicht ein Held
der innehält
von Angst besessen
Band könnt reißen
selbst vergessen
sich beeilt
sich rettend hinterher zu schmeißen
Irrlichtpaar in Sturmgewalten
Funkentanz
fortgespült
ausgekühlt
nicht so ganz
Glimmgestalten.
Zwei Lichtlein müssen nicht verglüh’n
vereint sie mit dem Winde zieh’n
andernorts.
2 Antworten auf “Der Liebe Stärke”
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14.11.2006 bei 09:48
So tobt das Leben. In meinem Kopf wogt es hin und her.
(…von Angst “bessen”?)
14.11.2006 bei 22:26
Hallo blogpoesie,
guter Hinweis. Habe es x-mal gelesen und nicht gesehen.
Das Leben wogt in Deinem Kopf hin und her?
Beste Grüße,
Gedanquill