Sie befinden sich aktuell in den Archiven des Blogs Eindrücke, federleicht - Kopfguss.de für Oktober, 2006.
- Anfang (6)
- antithesis (5)
- Außer sich sein (12)
- Bebflirren (3)
- deltarium (10)
- Ende (15)
- federnschwindel (7)
- fernblick (12)
- Haiku (2)
- hüpfballherz (8)
- kinngewicht (3)
- lochzitter (4)
- Nasqualmbluten (6)
- pfeilblickfern (11)
- schmerzdruckwatte (7)
- Seide (2)
- Sein Ich sein (21)
- tropftrudelschwere (2)
- tryptichon (3)
- Unfertig (5)
- Wartesaal (5)
- 21.8.2010: kryptisches vergessen
- 26.5.2010: In Jesus leuchten
- 24.3.2010: - nereeL mov erheL eiDie Leere vom Lehren -
- 4.2.2010: Oben auf dem Pass
- 19.8.2009: Antwort auf die Impertinenz einer Scheinbaren
- 2.7.2009: Wahre Liebe
- 2.7.2009: Trommelfell
- 25.6.2009: Des Toren linkes Ohr
- 19.6.2009: Guantanamerika
- 4.3.2009: So ein netter Versuch
Archive für Oktober 2006
in sich ruhen
31.10.2006 von Gedanquill.
Einen Schritt
zurück tritt das Draußen
nun ist mein
Fühlgrenzband wieder fühlbar
ich falte mich ein
horche mich innerlich aus
meine Fingerkuppen
fremd auf meinen Wangen
außerhalb
ist nichts mehr Pfeilblick gleich entrückt.
Mein Inneres Spüren
erhebt sich
zieht Hauchduft
leicht den Kopf zu heben
schau ich mir
aus dem Seelenglasfenster
und spiegel mich in leiser Hinterglasmalerei
hier drin ist es warm
und ruhig
leicht wiegen die Atemgezeiten sich aus
und lauschen sich selbst
der Faden aus Sand rinnt lautlos
hernieder
durch den Willenstrichter schwebt nun
federgleich
getragen von Dir
Kraft
Ich Mir bin.
Geschrieben in Sein Ich sein | 1 Kommentar »
auf zehenspitzen
30.10.2006 von Gedanquill.
Die Obacht meiner Pfeilblickferne verdichtet sich vor Deinem Blick
im Brennglas
scheint der Nasenwurzel Wölbung Dein Seelenbild zu fassen.
Kein Platz mehr bleibt dem Hinteraugenklar zum Atmen
presst hinaus auf Augenstielen
sucht Fenster in dem Spiegel Deines feil gebotenen Bildes
wohl bemessen
geschliffene Gedankenblitze.
Das Adernrot im Augenweiß
darf flackern nur nicht reißen, nicht betrüben Seelenglas
so flieht eine Deiner Federn
schon von mir gefangen
im Saugestirnenspinnennetz.
Mein Hüpfballherz auf Zehenspitzen bläht Wortbalkon und Horchgefälle
zu
Mauern
die Beute außer sich wie ich
verloren
nicht im Einwärtsfalten
erst gestohlen
Seelenbeute.
Geschrieben in Außer sich sein | Keine Kommentare »
zeit zu grüßen
27.10.2006 von Gedanquill.
Innere Sekunden
sind Minuten gleichförmiger Langsambetrachtung.
Entspannung sich innerlich versichert, dröge Leere mit zusammengebissenen Zähnen gepackt.
Die Augen spüren den Kiefer nicht mehr.
Der Federschwindel ist die Lüge des Willens gegen das Kinngewicht.
Mein Kopf läuft aus. Gleichmäßig langsam.
Schmerzender Liderschlag verrät die wahre Last.
Es ist Zeit zu grüßen
den Schlaf.
Geschrieben in Sein Ich sein, federnschwindel | Keine Kommentare »
blick in den trichter
27.10.2006 von Gedanquill.
Das gefühlte Ende ist fern.
Was vor zwei Händen voller Frühling noch ein ungeglaubt gewusstes gedankenspiel gewesen, ist nun überzeugt denkbar geworden.
Glieder fühlen ist
Wissen spüren durch Erfahrung.
Der Horizont ist ein Trichter von noch unendlicher Breite.
Ich sehe den schwarzen Punkt pfeilblickfern am Ende der zulaufenden Spitze
nicht.
Nicht später als der 21. April 2091.
Das ist tropftrudelschweres Kinngewicht. Schon jetzt.
Geschrieben in Ende | Keine Kommentare »
regen ahnen
27.10.2006 von Gedanquill.
Am Anfang waren Tränen.
Schmerzfreudentränen perlen liebevoll die sanfte Ahnung eines Regens auf unberührte Haut.
Erst dann weckte das Wort.
Schon vertraut, noch nie in dieser ungedämpften schneidend klaren Deutlichkeit vernommen, haucht es die erste Feder wie einen Sonnenpfeil in das Allerinnerste.
Hallo.
Eindruck. Atmen.
Ich bin da.
Geschrieben in Anfang | Keine Kommentare »

